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Führen aus Distanz

“Führungskräfte haben eine doppelte Herausforderung: Sie müssen ihren eigenen Alltag bewältigen und neu erfinden und gleichzeitig ihre Mitarbeiter auf Distanz führen. Das ist keine einfache Disziplin, die man mit ein paar Tipps intus hat.”
Stefan Dudas

Stimmt. Nur Führen ist sowieso keine Disziplin, die man mit ein paar Tipps intus hat. Die Wirkung beim Führen entsteht nicht dadurch, was man tut, sondern warum man es tut! Betrachtet man Führung als eine Dienstleistung, deren Aufgabe es ist, den Mitarbeitenden Halt und Orientierung zu geben, merkt man schnell: Ob Nah oder Fern, die Haltung beim Führen ist immer dieselbe. Es sind nur die Werkzeuge, die sich leicht unterscheiden. In anderen Worten: Die Haltung ist Matchentscheidend. Wer dies verinnerlicht hat, führt über nah und fern…

Fallsimulation

Es gibt zwei Arten, Führen zu lernen: Die Angenehme und die Wirksame.

Die angenehme Art besteht aus Theorie und Modellen. Viele Modelle sind eindrücklich, nachvollziehbar und durchaus lehrreich. Und zudem riskiert man nichts, wenn man ein Modell lernt und angeregte Diskussionen darüber führt.

Doch es ist wie beim Fitness: Gute Anleitung hilft – aber trainieren muss man selber.

Die wirksame Art, Führen zu lernen, besteht aus Ausprobieren. Ein Schauspieler schlüpft in die Rolle der Mitarbeiterin oder des Mitarbeiters. Die Führungssituation wird so lange gespielt, bis sie sich echt anfühlt. Meistens ist dies bereits nach einigen Minuten der Fall. Dann kommt die eigentliche Stärke dieser Form des Lernens zum Tragen: Die Führungskraft kann nun diverse Strategien ausprobieren und in ihrer Wirkung vergleichen. Der Schauspieler gibt Rückmeldungen, warum seine Figur so reagiert. Aus diesen Informationen lassen sich Strategien entwickeln und einüben, welche in der Praxis einen Unterschied machen – oder eben wirken.